Samstag, 31. Oktober 2009

Baseball World Series - Game 3

GAME 1
Sieg
6-1
GAME 2
Niederlage
1-3
GAME 3
Niederlage
5-8
GAME 4
So
8:20 p.m.
GAME 5
Mo
7:57 p.m.
GAME 6
Mi
7:57 p.m.
GAME 7
Do
7:57 p.m.

Nach einem lustigen Halloweenabend in Philly war den Samstag erstmal relaxxen und Jet-Lag ausschlafen angesagt. Außerdem mussten wir ja noch auf Beccis Koffer warten, die sich noch einen Tag mehr Zeit gelassen haben und im Laufe des Abends angeliefert werden sollten.

Aber kein Problem, Essen war vorhanden und der Abend war durch das dritte Spiel der Phillies auf meinem 55'' HD-Fernseher auch Unterhaltungsmäßig gut ausgestattet. Eigentlich sollte es pünktlich um 19:57 los gehen, dank starker Regenfälle wurde der Spielbeginn aber verschoben, verschoben und verschoben. Dafür kennen wir jetzt die ganze Bandbreite amerikanischer Werbespots.

Eine Stunde und 20 Minuten später ging es dann aber doch los und der Start war mit 3 Punkten im zweiten Inning auch echt vielversprechend. Leider klappte ab dem vierten Inning nichts mehr so richtig, die Pitcher wurden ohne große Veränderung durchgewechselt und so gewannen leider auch das erste Heimspiel die Yankees.
Also Phillies, reißt euch zusammen und holt euch morgen wieder nen Sieg ... es wird Zeit aufzuholen!

Freitag, 30. Oktober 2009

Halloween

Das Finale der Grusel-Zeit


Nach diversen Events, die uns das Fürchten gelehrt haben, passenden Halloween-Folgen bei den Simpsons, Vampire Diaries oder anderen Shows und der entsprechenden Deko überall gab es am heutigen Freitag das leicht vorgezogene Finale: Die große Halloween-Party.
Vorgezogen deshalb, da ja eigentlich erst am 31.10. Halloween ist, aber gefeiert wird ohnehin immer und überall. Wir sind dabei der Einladung eines US-Interns auf den Uni-Campus der Drexel-University in Philadelphia gefolgt.

Wie schon berichtet sind ja dummerweise Beccis Koffer nicht mit ihr angekommen, aber in weiser Voraussicht hatte sie ihr Kostüm mitsamt Accessoires im Handgepäck. Kein Grund sich Sorgen zu machen also. Ich selbst hatte schon vor drei Wochen bei Walmart zugeschlagen. Die Preise dort sind unschlagbar, die Auswahl (zumindest zu Beginn der Saison) ziemlich gut und es ist bequem.

Auf der Party eingetroffen erwarteten uns schon jede Menge deutscher Interns, die Amis kamen erst im Laufe der Nacht nach. ;) Die Kostüme waren wirklich super! Vom perfekten Joker, über ein gelbes Hühnchen, verschiedenes Senoritas, eine Geisha, eine sexy Spinne (Becci :D) und allerlei anderes Zeugs war alles geboten, was man an diesem Tag so erwarten durfte. Aber lasst euch von den Bildern einen besseren Eindruck vermitteln ... lustig wars auf jeden Fall und höchstwahrscheinlich kein Vergleich zu Deutschland!

Aktuell sammel ich noch die Bilder von den verschiedenen Leuten zusammen, noch etwas Geduld bitte.

Becci ist da - endlich!!!

Der Countdown ist auf 0 gefallen und ich hab mich Freitag pünktlich zum Flughafen gemacht. Die Rush-Hour war zum Glück nicht ganz so schlimm wie befürchtet und so wartete ich noch etwas vor dem Flughafen bevor ich mich auf zum International Arrivals Terminal auf machte.
Nach einer weiteren Ewigkeit kam mir Becci dann auch entgegen gelaufen und bog kurz vor dem Ausgaben ab ... ääääääh, was war da los? Tja, zwar war Becci da (somit also schonmal das Wichtigste), ihre Koffer hatten aber wohl noch keine Lust auf die Staaten gehabt.

Wie sich nach knapp einer Stunde Diskussion mit den freundlichen Servicemitarbeitern von Delta herausstellte waren die Koffer auf Grund der halben Stunde Verspätung, die Beccis Flugzeug von Nürnberg nach Paris hatte, nicht mehr in den Flieger nach Philadelphia transportiert worden. Dumm gelaufen.

Glücklicherweise hatten wir diesen Fall aber schon vorhergesehen und Beccis Kostüm für die Halloweenparty heute Abend ins Handgepäck verfrachtet. Noch kurz Schuhe bei Gerry ausgeliehen (daaaaanke), Haarspangen, Maskara und Eyeliner gekauft und das Outfitt war gerettet. :)

So viel schonmal vorneweg: Die Koffer wurden nur 30h später direkt zu uns geliefert, womit auch diese ärgerliche Erfahrung ein gutes Ende fand.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Baseball World Series - Game 2

GAME 1
Sieg
6-1
GAME 2
Niederlage
1-3
GAME 3
Sa
7:57 p.m.
GAME 4
So
8:20 p.m.
GAME 5
Mo
7:57 p.m.
GAME 6
Mi
7:57 p.m.
GAME 7
Do
7:57 p.m.

Das zweite Spiel der World Series stand an und mit Donnerstag eigentlich auch Pokern, da wir aber zwei Geburtstagskinder in unseren Kreisen hatten fiel Pokern aus und wir trafen uns zum Dinner im Barnaby's.

Eigentlich wollte ich pünktlich um 19:30 Uhr da sein, hatte meine Pläne allerdings ohne die doch immer sehr aktive Stadt West Chester gemacht. Zur Feier von Halloween war hier nämlich der komplette Stadtkern für den Verkehr gesperrt und - wie ich ca. ne halbe Stunde später erfahren durfte, nachdem ich doch noch irgendwo nen Parkplatz gefunden hatte - dafür jede Menge verkleideter Kinder, Heuwagen mit Kindern und überhaupt viele Kinder unterwegs. Natürlich auch Erwachsene, aber die waren kaum verkleidet.
Hätte ich mal lieber vorher den Event-Kalender des Bezirks West Chester gecheckt, dann wäre mir diese Halloween Parade auch nicht verborgen geblieben. Egal, vielen anderen ging es ähnlich, deswegen war ich auch nicht der Letzte.

Im Barnaby's gabs dann wieder mal nen lecker Burger zum Abendessen, dazu im Laufe des Abends zwei kühle Bier, ein paar nette Gespräche und natürlich das Phillies-Game. Zwar ging das Team um Manager Charlie Manuel im zweiten Inning mit einem Punkt in Führung, konnte diesen aber nicht lange halten. Im vierten, sechsten und siebten Inning legten die Yankies jeweils einen Punkt nach und gewannen so am Ende.

Dennoch, zwei Auswertsspiele, eines davon gewonnen. Ein guter Start und am Samstags ist dann auf heimischen Boden wieder gewinnen angesagt!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Baseball World Series - Game 1

GAME 1
Sieg
6-1
GAME 2
Do
7:57 p.m.
GAME 3
Sa
7:57 p.m.
GAME 4
So
8:20 p.m.
GAME 5
Mo
7:57 p.m.
GAME 6
Mi
7:57 p.m.
GAME 7
Do
7:57 p.m.

Ich muss gleich zu Beginn dieses Artikels ein Geständnis ablegen: "Ich schaue mir mittlerweile in der Tat gerne Baseballspiele an!"
Zugegebenermaßen eher selten alleine und bevorzugt in Bars, da es dann ja immer noch die Möglichkeit gibt sich zu unterhalten, wenns mal wieder etwas länger dauert. Aber so langsam kann ich den Hype um diesen Sport nachvollziehen.

Möglicherweise hängt meine Einstellung auch damit zusammen, dass unser Heimteam - die Philadelphia Phillies - wie im letzten Jahr wieder im Finale der World Series stehen. Damit sind sie nach den Cincinnati Reds - auch The Big Red Machine genannt - das erste Team, das die Möglichkeit hat ihren Titel zu verteidigen. Erstere haben diese Leistung 1975/76 erreicht.

Der Name World Series könnte ja nun nahelegen, dass es sich um eine Art Weltmeisterschaft handelt. Lustigerweise können an ihr aber nur US-Teams (aktuell 30) teilnehmen. Eine Ausnahme gibt es mit einem kanadischen Team. Tja, als diese jährliche Meisterschaft 1903 gegründet wurde haben sich die Amis wohl gedacht 'wir nennen das Ding einfach World Series, weil wir ohnehin die Besten der Welt sind' :). Naja, bisher hat sich noch keiner beschwert.

Im Gegensatz z.B. zum Fußball gibt es nicht ein Finalspiel, sondern eine Best-of-Seven Serie, wer also als Erstes vier Siege schafft erhält den Titel. Der Gegner in den Finalspielen sind die New York Yankees und wir werden sie vom Platz fegen!!! Muahahahaha :)
Die ersten zwei Spiele finden übrigens im Yankee Stadium statt, Spiel 3 bis 5 im Citizens Bank Park in Philadelphia. Sollten Spiel 6 und 7 dann noch nötig sein, wird wieder nach New York zurück gefahren.

Trotz Heimvorteil konnten sich die Phillies einen hervoragenden 6-1 Sieg herausspielen, den ich mir mit ein paar Interns und vielen weiteren Fans im Kildare's zu Gemüte führte. Damit legten die Phillies schonmal einen super Start und idealen Grundstein hin. Die weiteren Spiele finden am Do, Sa, So, Mo, Mi und Do statt und ich werde sie sicherlich nicht verpassen.

Go Phillies!!!


Logos: Wikipedia, Wikipedia

Montag, 26. Oktober 2009

DMC FP8

Mein neues Schmuckstück ist da!


Diese netten fünf Buchstaben und eine Zahl stehen für meine neue Digitalkamera: die Panasonic Lumix DMC-FP8. Wie ich ja schonmal erwähnt habe, machte meine alte Digicam (eine Casio Exilim EX-S600D) zwar noch super Bilder, leider musste ich aber bei jedem Anschalten alle Einstellungen neu setzen, der Zoom knirschte, manchmal ging sie gar nicht mehr an und inzwischen stellt sie nicht mal mehr ordentlich scharf. So wurde es eben Zeit weiterzugehen.

Da mir vor allem eine schnelle Auslösezeit wichtig war (neben einer guten Bildqualität versteht sich), entschied ich mich schließlich für dieses Modell von Panasonic, welches auch in verschiedenen Testberichten ziemlich gut abgeschnitten hatte.

Kommenden Freitag auf der Halloweenparty werde ich sie dann mal auf Herz und Nieren testen und schauen, ob sie meinen Erwartungen auch gerecht wird. Klein und schnell ist sie jedenfalls schonmal und schick sieht sie noch dazu aus! :)

Die Bilder hab ich als sozusagen letztes Lebenszeichen mit einer alten Cam und 17x anschalten geschossen. Möge sie in Frieden ruhen.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Adrenalin, das Ambrosia der Achterbahnfahrer

Wow, ich bin immer noch ganz hibbelig, spüre wie selbst noch nach einem Tag die Kurven, Loopings, Beschleunigungen und Drops meinen Körper versuchen mitzureisen und wie sehr ich mich zurückhalten muss, nicht mit den Stories über die abgefahrendsten Rides herauszuplatzen ... schließlich begann der Tag eher etwas ruhiger und ganz animalisch.

Um diverse Zweideutigkeiten zu vermeiden, lasse ich mal weg, dass Watchi bei mir übernachtet hatte. Ich beziehe mich auch vielmehr auf etwas exotischere Tiere.
Mit im Preis für den Six Flags Great Adventure Park war nämlich auch eine Wild Safari Tour.

Auf dieser über 7 km langen Strecke durften wir die unterschiedlichsten Tiere bestaunen, die fast alle frei im Park herumliefen. Mit dabei waren Elefanten, Giraffen, Löwen, Nashörner, Bären, Affen, Kängururs und jede Menge anderer Viecher.
Von 9 bis 10 Uhr drehten wir so unsere Runden, hielten immer mal wieder an um Bilder zu machen oder ein paar Giraffen besonders nahe zu kommen. Schon echt faszinierend diese Tiere aus gerade Mal ein paar Metern Entfernung zu sehen.

Um 10.30 öffnete dann aber der Hauptgrund unseres Ausfluges die Pforten - der SixFlags Park - und um so viel wie möglich mitzunehmen hatten wir uns alle dafür entschieden einen Flash Pass zu kaufen. Der kostete zwar nochmal extra, aber wie wir vor allem später merkten, zahlte er sich um ein Vielfaches aus und so konnten wir im Gegensatz zu letztem Mal den Park voller Gelassenheit genießen. Warteschlangen, teilweise über zwei Stunden, waren so kein Thema mehr für uns.

Los ging die Reise im El Torro, 1341 Meter purer Spaß auf Holz. Bei einem Winkel von 76° beschleunigten wir auf bis zu 113 km/h und düsten so gute 2 Minuten rauf und runter. Schonmal ein grandioser Start auf meiner Lieblingsachterbahn.

Um sicher zu gehen, Kingda Ka dieses Mal auf keinen Fall zu verpassen, war dies der nächste Stop, zumindest für die ersten vier aus unserer Gruppe. Drei restlichen drei Interns und ich gingen weiter zu Nitro. Wir hoben uns den König für später auf.
Nitro startet sogar noch krasser als El Torro, mit 65m mehr oder weniger freiem Fall und einer Max-Speed von knapp 130 km/h. Da die anderen noch auf sich warten liesen fuhren wir gleich 4x hintereinander. Dank des Flash Passes liefen wir dabei jedes Mal an der gesammten Warteschlange vorbei und sparten bei jeder Fahrt ca. 1 Stunde!!!

So verbrachten wir den Tag bei den verschiedensten Fahrgeschäften, gönnten uns ein paar Burger und Pommes zum Mittagessen, fuhren weiter, schneller und verrückter als je in einem anderen Park zuvor ohne zu ahnen, dass ein Highlight noch wartete ...

Am Nachmittag zog es ein paar nochmal zu Kingda Ka. Als ich diese Bahn vor drei Jahren das erste und bisher einzige Mal gefahren bin, empfand ich es zwar als eine ganz interessante Erfahrung, aber war mir recht sicher es nicht nochmal zu machen. Gut, das hatte sich schon vor dem Mittagessen erledigt als ich sie zum zweiten Mal fuhr. Einen Kick der ganz besonderen Art bekam ich dann aber am Abend.
Vier von uns probierten bei ihrer zweiten Fahrt die erste Reihe aus, für die man fast nochmal eine zusätzliche Stunde Wartezeit einplanen kann. Sie sagten danach zwar, dass es unglaublich war, aber naja, was sollte schon so anders zu den anderen Reihen sein?!?

Aber egal, wir hatten ja genug Zeit (dank Flash Pass :D) und so stellten wir uns auch nochmal an. Irgendwann saßen wir dann auch tatsächlich im Wagen, der Herzschlag fing bereits an schneller zu werden. Schließlich erwartete uns eine Beschleunigung von 0 auf sagenhafte 206 km/h in fantastischen 3,5 Sekunden!!!, die uns schließlich 139m senkrecht in die Höhe katapultieren sollte bevor es in einer Schraube ebenfalls wieder senkrecht nach unten ging. Mit diesen Daten ist Kingda Ka der aktuell schnellste und höchste Rollercoaster der Welt. Hier mal ein kleiner Eindruck:


Da saßen wir also, doch beim "visual check" ging ein Daumen der Verantwortlichen nach unten und die Fahrt wurde abgebrochen. Zunächst warteten wir 10 Minuten im Wagen und wurden dann wieder zurück in die Warteschlange geschickt ... technische Probleme. Was solls, jetzt hatten wir so lange gewartet, da machten ein paar Minuten auch nichts mehr aus.

Endlich, nach weiteren ca. 15 Minuten und zusätzlichem Nervenkitzel á la "Hällt die Bahn wohl?!?" gings wieder zurück auf die Strecke und einem der heftigsten Adrenalinschübe meines Lebens entgegen. Die Bahn beschleunigte und es war sagenhaft. Abgehärtet durch die vor mir liegenden Rides genoss ich jede Sekunde, fühlte wie mich die Geschwindigkeit in den Sitz presste und der Wind meine Backen zum flattern brachte. Wirklich unbeschreiblich und einzigartig.

Total aufgedreht liesen wir den Abend bei einer weiteren Runde El Torro, Bizzaro und schlussendlich Nitro ausklingen. Was für ein Erlebnis und wieder mal ein grandioser Tag in diesem super Land!!!


Für mehr tierisch gute und rasante Eindrücke, solltet ihr in meiner Gallerie stöbern!

Samstag, 24. Oktober 2009

Die Ruhe vor dem Sturm

In der Tat gibt es auch Samstage wo ich einfach nur ausschlafe, bzw. versuche meinen Körper zu zwingen mal nicht schon um so früh aufzustehen, was aber eher selten klappt. Auch heute war ich wieder gegen 8 Uhr auf den Beinen und verbrachte meine Zeit zunächst damit meine Wohnung etwas aufzuräumen (es soll ja schließlich ordentlich sein, wenn Becci in 6 Tagen kommt - wuhuuu, nur noch sechs Mal schlafen!), um mich dann wieder mal dem Blog schreiben zu widmen.

Das war dann auch mehr oder weniger das, was mich für die nächsten Stunden beschäftigt hat. Tja, Blogschreiben braucht eben seine Zeit und so ein Rehoboth Artikel schreibt sich halt nicht von selber und die Bilder müssen auch sortiert, ausgesucht und eingepasst werden.

Nach ungefähr sechs bis sieben Stunden brauchte ich dann aber ne Pause und da kam mir Poldis Spontanbesuch gerade recht. Der kam grad vom Kürbisschnitzen - was ich leider verpasste - und schaute noch auf ein paar Runden Mario Kart vorbei.

Nach kurzer Ablenkung hieß es dann für mich wieder zurück an den Laptop und weiterarbeiten, dieses mal am Erstellen einer Umfrage ... nicht wahr, Becci! ;) Mitten in der Arbeit kamen dann auch schon Watchi und Simon, da wir gemütlich nen Film schaun wollten.
Wer sich an dieser Stelle fragt warum wir einen Samstag Abend daheim verbringen an statt fett Party zu machen, wie es sich eigentlich gehört, den kann ich beruhigen: Wir hatten für Sonntag große Pläne und dafür mussten wir fitt sein. Außerdem kamen wir ja quasi erst frisch aus dem Rehoboth Wochenende.

Während die anderen schon ein paar Runden in virtuellen Welten drehten, stellte ich noch die Umfrage fertig und gesellte mich später dazu. Gegen 9 Uhr starteten wir dann den Film - einer der vielen, die in der heutigen Amazon-Lieferung enthalten waren: Idiocracy.

Schon vor ein paar Monaten wurde mir diese DVD von einem Arbeitskollegen empfohlen und ich kann bestätigen: definitiv sehenswert. Die Handlung erzählt von zwei Durchschnittsbürgern, die bei einem Army-Experiment für ein Jahr eingefrohren werden sollen. Dummerweise geht etwas schief, sie werden vergessen und wachen 500 Jahre später wieder auf.
Inzwischen hat sich die Welt, bzw. hauptsächlich die Menschheit extrem verändert und zwar so, wie es in den wenigsten Science-Fiction-Filmen dargestellt wird. Kurz gesagt: Alle sind verblödet. Die Erklärung ist so einfach wie einleuchtend und gefährlich erschreckend: Immer weniger Akademikerpaare haben Kinder bekommen, da sie sich zu viele Gedanken machten, wann denn der richtige Zeitpunkt wäre, ob sie denn auch gut für ihr Kind sorgen könnten, usw. Ganz im Gegensatz zum Rest der Bevölkerung die sich wie die Karnickel vermehrt haben. Das hatte zur Folge, dass der intelligenteste Mensch einen IQ von ca. 37 hatte. Unsere beiden Normalos somit die Über-Menschen waren ...
Sehr lustige Komödie über "was wäre wenn"?!?

Nach dem Film gabs dann noch ein paar Gute-Nacht-Mario-Kart-Runden bevor Simon wieder heim fuhr und Christian und ich uns schlafen legten. Morgen stand schließlich ein großer Tag an, zu dem wir früh raus mussten!


Foto: Wikipedia

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Tripple-Grusel-Feature

oder 'Warum erschrecken lassen nur mit Mädels Spaß macht!'


Oktober ist - zumindest in den USA - die Zeit des Gruselns, die Zeit von Halloween! Uuuuuuuuuuh! :) Passend zu dieser Saison gibt es auch entsprechend viele Attraktionen, die einem das Fürchten lehren: Führungen durch alte Gefängnisse, Irrenhäuser, Hotels in denen ein Mörder sein Unwesen gebrieben hat, usw.
Natürlich nicht auf tatsächliche Geschehnisse bezogen ... oder doch?!?

Wir machten uns am Donnerstag Abend jedenfalls zu fünft auf zu einem ebensolchen Ereignis. Ich war ehrlich gesagt doch überrascht wie viele andere Leute das selbe vorhatten, aber schon eine halbe Stunde nach Eröffnung waren der halbe Parkplatz gefüllt und die Warteschlangen wuchsen stetig an.

Für $30 besorgten wir uns ein Combo-Ticket, welches uns Zugang zu allen drei Attraktionen erlaubte: The Haunted Hayride (die gruselige Heuwagenfahrt), The Bates Motel und The Haunted Cornmaze (das spukende Mais-Labyrinth).
In allen drei Anlagen warteten schreckenerregende Szenen auf uns, mit gruseligen Puppen, zähnefletschenden Wölfen, Schlachtbänken, usw. Das unheimlichste aber waren die Schauspieler, die hinter jeder Ecke warteten um die vorbeilaufenden Leute das Fürchten zu lehren.

Wir begannen unsere Tour mit dem Bates Motel, ein sich in engen Gängen windendes Haus wo hinter jeder Tür, hinter jedem Loch in der Wand jemand herausstürmen konnte oder Puppen plötzlich lebendig wurden und sich als nicht ganz so leblos entpuppten.

Eine Szene war besonders intensiv: Wir betraten einen Raum von dessen Decke Tierhälften herabhingen (zwar Attrappen, aber durchaus realistisch), eine Schlachtbank an der Seite aufgebaut war und in der Mitte ein angeketteter, halb verwesend geschminkter Mann sich uns zu nähern versuchte. An ein Vorbeikommen war nicht zu denken, also gingen Gerry und ich einfach links in einen kleinen Gang an ihm vorbei. Hah, ausgetrickst ... dachten wir zuerst ... tja, falsch gedacht. Der Typ sprang nämlich direkt ans Ende des Ganges und machte vor unseren verdutzen Augen eine Tür zu. Wir konnten gar nicht so schnell schauen, da war auch hinter uns die Falle zugeschnappt. Hinter einem Gitter eingesperrt konnten wir nicht mehr raus, abwarten also ... wieder falsch gedacht. Plötzlich bewegte sich nämlich über unseren Köpfen etwas und eine weitere Schauspielerin, die wir bis dahin noch gar nicht bemerkt hatten, kam von oben und versuchte uns zu greifen, während der Typ von außen ans Gitter hämmerte und hämisch lachte.

Schon echt sehr krass gemacht und so ging das Schlag auf Schlag. Zwar wussten wir alle, dass jederzeit was Neues aus einer Ecke hervorkommt, aber dennoch erschraken wir uns immer wieder aufs neue.

Weiter gings in Maisfeld. Auch hier lief es ähnlich ab, allerdings empfand ich es durch die Weitläufigkeit nicht so wirklich schlimm. Überhaupt erschrak ich mich überraschend selten, was evtl. aber daran lag, dass ich ja wusste dass es nicht echt war. Zwar war die ganze Szenrie unheimlich gut und detailiert ausgearbeitet, aber nichts desto trotz blieben es eben Schauspieler.

Zum Grusel-Hattrick gabs dann noch die Heuwagenfahrt durch einen Wald in dem verschiedene Kulissen aufgebaut waren: Ein Friedhof, eine Irrenanstalt, eine alte Stadt mit Zombies, ein Minenschacht, usw.
Immer wieder kamen von hinten, von vorne, von den Seiten Wesen an den Wagen herangestürmt, sprangen aus dem Dunkel hervor, kamen mit Kettensägen (natürlich auch wieder Attrappen, aber Geruch, Aussehen und Geräusch waren recht überzeugend) auf uns zu und lehrten uns das Fürchten.

Alles in allem verbrachten wir zwei tolle Stunden auf der Anlage, wobei ohne eine Sache die ganze Veranstalltung recht öde gewesen wäre: ohne Mädels. Keine Ahnung warum, aber wenn wir Jungs erschreckt werden, dann reagieren wir einfach anders. Während wir sicherlich auch mal zusammenzucken, kreischt, schreit und klammert die weibliche Fraktion.
Das ist natürlich um einiges unterhaltsamer (zumindest für uns Jungs) und auch der Grund dafür, warum sich die Schauspieler im Wesentlichen auf die Mädels konzentrieren.

Also, wenn zu einer Haunted-Attraction, dann nur in weiblicher Begleitung. Dank unserer zwei Frauen hatten wir so nämlich einen super lustigen und unterhaltsamen Abend, der die Halloween-Zeit perfekt einläutete.


Foto: Arasapha Farm

Dienstag, 20. Oktober 2009

Recht vs. Gerechtigkeit

Movie 'Law Abiding Citizen'


Dienstag ist Kinotag und heute hatte ich mal einen etwas sozialkritischeren Film rausgesucht: Law Abiding Citizen, der in Deutschland wohl unter dem Namen "Der rechtsschaffende Bürger" erscheinen wird.

Ein Thriller über einen brillianten Soziopathen der eine Reihe von perfekt arangierten und durchgeplanten Morden begeht - alles während er in seiner Gefängniszelle sitzt. Sein Ziel: Die Ungerechtigkeit die ihm auf Grund des Rechtssystems widerfahren ist anzuprangern, bloßzustellen und sich an allen Beteiligten zu rächen, bzw. ihnen zu zeigen, dass sie schon lange nicht mehr für wahre Gerechtigkeit sorgen.

Spannend, überraschend, eine gut abgestimmte Portion Action und ein interessantes Thema machen diesen Streifen zu einem doch recht empfehlenswerten.

Ich zumindest habe auch diesen Kinoabend wieder einmal genossen! :)


Foto: Wikipedia

Freitag, 16. Oktober 2009

Der Kreis beginnt sich zu schließen ...

... mit einem 2. Rehoboth Beach Wochenende!


Manche mögen sich vielleicht noch daran erinnern, ich mich zumindest als wäre es gestern gewesen: Vor fast 7 Monaten kam ich hier an einem Donnerstag an und es dauerte keine 24 Stunden, schon war ich gemeinsam mit 30 anderen Interns in einem absolut grandiosen Haus mit dem passenden Namen "Memories" am Rehoboth Beach. Ein Einstieg wie ich mir hätte keinen besseren vorstellen können.

Dieses Wochenende war es nun wieder soweit, Watchi und ich hatten einen erneuten Trip zu diesem Mega-Party-Haus geplant und natürlich waren alle unserem Ruf gefolgt. Schon seit mehreren Wochen konnte ich es kaum erwarten endlich zu starten und so war es ganz gut, dass ich neben anderen Utensilien auch noch zwei Kegs zu besorgen hatte. Ein guter Grund etwas früher Schluss zu machen. Schließlich sollte ja alles gut vorbereitet sein, wenn alle anderen eintreffen.

Das Haus war wirklich so, wie ich es in Erinnerung hatte: Rießen groß (3 Etagen und ein Flachdach) mit 14 Schlafzimmern, 10 Bädern, mehreren kleinen und einer großen Küche, einem mega Wohnzimmer mit 52'' Fernseher und - nicht zu vergessen - Pool und Jacuzzi auf dem Dach. Ihr wollt mehr? Klar, der Strand ist grade mal einen Block entfernt und der BBQ steht direkt vor der Tür.

Schon allein die Location hört sich nach übelst viel Spaß an, packt man jetzt noch 30 Leute in Partylaune rein, hat man definitiv ne super Zeit...

Freitag Abend starteten wir etwas ruhiger, schließlich trudelten erst nach und nach alle ein. Aber bei nem frisch gezapften Bier und ein paar leckeren Burgern hält mans schon etwas aus. Zur weiteren Unterhaltung lief im Prinzip ständig MarioKart auf meiner Wii durch. Für die musikalische Untermahlung sorgten diverse Songs, meist über Pandora.

Im Gegensatz zum letzten Mal merkte man den leichten Männerüberschuss (ca. 18:9) spätestens daran, dass das erste Fass doch tatsächlich schon gegen 1 Uhr leer wurde. Mag evtl. auch an unserem BeerPong-Tournier gelegen haben. Wie, wer erster geworden ist wollt ihr wissen? Tja, ganz zufälligerweise stand ich ganz oben auf dem Treppchen. Gemeinsam mit meiner super BeerPong-Kollegin Svenja. Wir hams halt einfach drauf!!! ;)

Weiter gefeiert wurde dann im Jacuzzi und dem Pool. Während es um uns herum windete, quatschten und lachten wir bei kuscheligen 35° C.
Keine Ahnung wie viel Zeit später, aber irgendwann gings wieder runter und nach einer Dusche wurde - eigentlich klar - weiter gefeiert. Schließlich mussten wir die Zeit ja auch ausnutzen. Nachdem wir so gegen 6.15 Uhr aber nur noch zu dritt wach waren, beschlossen wir eben auch vernünftig zu sein und uns auf den Weg ins Bett zu machen.

Nur drei Stunden später wachte ich am Samstag schon wieder auf. Zwar versuchte ich mich nochmal rumzudrehen, aber mein Körper hatte keinen Boch auf schlafen mehr, warum ihn also zwingen. So ging ich eben gegen 9 Uhr wieder an den Platz der vielen Späße, räumte bei chilligem Techno auf, spülte ab, usw. Was eben nach so anfällt.
Irgendwann trudelten dann auch die ersten anderen Leute ein und wir gönnten uns erstmal ein Frühstück.

Den Tag verbrachten wir dann hauptsächlich mit relaxen (leider nicht draußen, da es wie aus Kübeln schüttete), spielen ein paar Spiele (Wizard, Munchkin, Monopoly), natürlich Wii, Playstation, Poker und anderes.

Kurzer Einschub zu Monopoly: Aus gutem Grund habe ich dieses Spiel schon seit über 10 Jahren nicht mehr angefasst, da es das pure Glücksspiel ist. Gerade als einer der letzten - von denen ich einer war - hat man im Prinzip schon von vornherein verloren, da es kaum noch Straßen zu kaufen gibt. Währen die ersten also in ihren Anfangsrunden fleißig eingekauft haben, hab ich schon da fleißig Miete gezahlt. Naja, war mir mal wieder eine Lehre und zum Glück gibt es tausende anderer Spiele. Zurück zum Samstag.

Am Nachmittag hatten sich die meisten wieder im Wohnzimmer versammelt und so schlug ich kurzerhand vor einen Film, den ich mitgenommen hatte, zu schauen: Eurotrip. Ein Film voller Übertreibungen und Stereotypes ... einfach zum tot lachen! Entsprechend gut kam er auch an und passte perfekt. Für alle die interessiert sind, ich bring die DVD mit und schaue in mir auch sofort noch ein 5. Mal an!

Auch an diesem Abend ließ die Stimmung nicht lange auf sich warten und so wurde losgefeiert, abgedanced, rumgealbert, wieder im Jacuzzi abgehangen (dieses Mal bei Eisregen ... auch mal ne Erfahrung) - kurz: Party gemacht!
Die Zeit war aber auch Samstag Nacht nicht zu bremsen und ehe ich mich versah sprang die Uhr auf 7. Zeit ins Bettchen zu huschen.

Verstehe einer meinen Körper. Wieder püntklich nach drei Stunden Schlaf war ich auch am Sonntag Morgen fitt wie ein Turnschuh. Da wie schon am Vortag kaum jemand anders schon fitt war, zockte ich halt wieder etwas Guitar Hero - das Highlightspiel des ersten Rehoboth Aufenthaltes.

Wirklich spektakulär war der letzte Tag dann eher nicht mehr. Am frühen Nachmittag gabs noch den zweiten Film - Role Models - ebenfalls sehr zu empfehlen und ebenfalls in meinem Besitz, sogar als BlueRay. Ansonsten mussten wir natürlich aufräumen, das Saubermachen war angenehmerweise im Preis inklusive.
Ach ja, was soll ich sagen. Ich hatte mich Wochen auf dieses Wochenende gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Es waren wieder einmal drei Tage mit tollen Leuten, voller Spaß, jeder Menge Party, der Bestätigung dass ich viel länger durchhalte als die andern Jungspunde :P und vieler, vieler Erinnerungen ... Memories eben!

Freitag, 9. Oktober 2009

Und noch ein Geburtstag

Nach einem tollen Geburtstags-Mittwoch, standen heute die Feierlichkeiten für Matthias' geschafftes Lebensjahr an, die wir dieses Mal in Philly abhalten wollten. Nicht dass es meine erste Wahl gewesen wäre - meine etwas gespannte Beziehung zu Philadelphia kennen die aufmerksamen Blogleser ja bereits. Aber im Prinzip war es egal. Hauptsache nicht daheim rumhocken, sondern die letzten, einigermaßen warmen Temperaturen genießen.

Da ich angenehmerweise mal nicht fahren musste und noch ca. ne Stunde hatte bis ich abgeholt wurde, machte ich es mir mit einem ersten Drink daheim gemütlich, schloss meinen Laptop an den Fernseher an (zwecks deutlich besserer Soundqualität) und surfte durch YouTube.
Irgendwie war ich schon voll in Partystimmung, weswegen die Suchbegriffe in Richtung Techno-Dance-Shuffle-Jumpstyle-Music abdrifteten. Die perfekte musikalische Untermalung um meine gute Laune noch weiter anzuheitzen. Hier ein paar Kostproben - ach ja, da weden Erinnerungen wach! :)





Mit einem breiten Grinsen und in absoluter Feierlaune gings dann gegen halb neun weiter zu Matthias, wo schon lecker Apfelkuchen und ein paar weitere Gäste warteten.
Gestärkt, angestoßen, beglückwünscht und getanzt starteten wir dann in Richtung Philly. Während wir schon im Auto weiterfeierten, musste sich unsere Fahrerin noch auf den Verkehr konzentrieren. Eigentlich gemein, aber ich selbst hatte das ja auch schon oft genug.

Laut Dominiks Blog gings zunächst in die Bar The Plough & The Stars - wäre mir jetzt spontan nicht mehr eingefallen, danke also an dieser Stelle. Aber Dominik, du weißt ja 'Wenn schon recherchieren dann richtig!'. Dein verlinktes Bild gehört nämlich zu einer zwar namentlich ähnlichen, jedoch in Cambridge befindlichen Bar.
Danach haben wir den Abend an einer weiteren Location ausklingen lassen. Wie in Pennsylvania üblich war um 2 Uhr dann schon wieder Schluss. Dafür gabs noch die obligatorischen 2 Stück Pizza, die an keinem guten Partyabend fehlen dürfen.


Der Rest des Wochenendes war zur Abwechslung zu den sonstigen Aktivitäten dann ruhiger. Auch nicht unbedingt das Schlechteste. So konnte ich schön entspannen und vor allem mal wieder ausschlafen! ;)

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Tolle Freunde + Spontanität = Grandioser Abend

Ich bin mit ner Limo in New York rumgekurft, habe etliche Ausflüge gemacht und kaum ein Wochenende daheim verbracht. Das für sich alleine klingt schon nicht schlecht ... aber all das wäre nichts wert gewesen, wenn nicht auch die entsprechenden Leute dabei gewesen wären.
Heute war wieder einmal einer dieser Abende, der mir gezeigt hat wie genial es ist, so viele Freunde hier gefunden zu haben und dass es mir mit so tollen Menschen um mich herum ganz besonders gut geht.

Anlass der Feierlichkeiten war Gerrys Geburtstag, zu dem wir uns nach der Arbeit in einer örtlichen Bowlinghalle namens Frazer Lanes einfanden. Die Anlage gabs im übrigen auch schon vor drei Jahren und dem Aussehen nach zu urteilen war sie nicht gerade modernisiert worden.
Auf drei Bahnen zu je fünf Leuten verteilt versuchten wir alle unser Glück. Ich selbst hatte seit bestimmt über einem Jahr nicht mehr gebowlt, war aber überraschend gut. So holte ich in Runde eins 182 und in Runde zwei 183 Punkte. Yeah!

Nach zwei Stunden hatten dann die Meisten genug und so beschlossen wir diese Location zu verlassen. Der Abend war aber noch jung und Gerry verständlicherweise absolut nicht bereit schon heim zu gehen. Passenderweise war heute Mittwoch und damit fiel die Wahl aufs Boathouse (Pitcher Day und Chicken Wings) nicht schwer.

Von 15 auf 7 dezimiert verdoppelte sich dafür der Spaß antiproportional. Gerry lies ihren Charme beim Barkeeper spielen, was uns prompt ne Runde Shoots bescherte. Auch ansonsten amüsierten wir uns bei Bier, Chicken Wings, Billard und Dart köstlich.
Gegen 23 Uhr mussten wir dann aber auch diesen Ort der Freuden verlassen, da außer uns nicht mehr all zu viele Gäste anwesend waren. Aber was wären wir für Freunde, wenn wir nicht auch noch für die letzte Stunde Unterhaltung gefunden hätten...

Der hart Kern (Gerry, Poldi, Simon und ich) machte sich also auf den direkten Weg in meine Räumlichkeiten, um - dreimal dürft ihr raten - Mario Kart zu zocken!!! Ich habe selten so viel bei diesem Spiel gelacht wie in dieser Stunde. Kurzum, es war der perfekte Abschluss für einen grandiosen Abend, den ich mir nicht lustiger und schöner hätte vorstellen können.
Dabei war es gar nicht mal mein Geburtstag der gefeiert wurde, aber Gerry fands auch super, gell? :) So waren wir alle glücklich und zufrieden und ich konnte in Gedanken an die nächsten Tage/Wochen, die mir hier noch bleiben würden, einschlafen.

Ihr seid einfach die Besten, Leute!!!

Dienstag, 6. Oktober 2009

Das Photoshooting geht weiter ...

... oder auch nicht?!?


Vielen Dank Jürgen*, dass du mir diese Aufnahme hast zukommen lassen. Was wäre ich nur ohne dich! Natürlich hast du außerdem auch vollkommen recht, dass die anderen Bilder nur Alibi-Aufnahmen sind. Das erste "i" hab ich in meinem vorherigen Artikel wohl ausversehen unterschlagen. In Wirklichkeit waren es also gar keine "Albi"-Aufnahmen, eigentlich war ich nämlich am Strand!

Möglicherweise tauchen ja noch weitere, echte Bilder auf, die nicht wie die anderen zwei gefaked sind!!!
In den Kommentaren ist viel Platz für Anschuldigungen ...

* Name von der Redaktion geändert - vielleicht aber auch nicht.

Montag, 5. Oktober 2009

Hummer guuuuuuut

Bene mögen Lobster ganz dolle, Bene sich nach seinem ersten Lobsteressen in Cape Cod schon sehr auf seinen nächsten gefreut hat, Bene heute Abend wieder Lobster hatte, Bene dieses Mal selbst der Lobster-Chefkoch war, Bene jetzt langsam aufhören sollte so dämlich zu schreiben, sonst viele Leser Bene für total dämlich halten ...
OK, sicherlich werden sich jetzt manche fragen 'warum sollten wir ihn erst jetzt für etwas sonderbar halten?' Ihr habt natürlich recht, dem Rest muss ich leider mitteilen, ihr kennt mich wohl noch nicht so gut! :P Zurück zum Thema ...

Neulich beim Mittagessen kamen wir - irgendwie naheliegend - aufs Thema Essen und stellten fest, dass ein paar Leute in ihrem Leben noch nie Hummer gegessen hatten. Zufälligerweise war ich der Einzige der nicht nur schonmal welchen gekostet hatte, sondern ihn sogar selbst zubereiten konnte. Kurzerhand wurde also der heutige Montag zum Lobster-Tag erkohren.

Ehrlich gesagt hatte ich schon gar nicht mehr dran gedacht, da diese Vereinbarung zwei Wochen her war, aber gegen Hummer hatte ich natürlich nichts einzuwenden. Gegen 20:00 und etliche Mario Kart Runden später waren dann auch unsere beiden Einkäufer eingetroffen. Mit im Gepäck 3 Two-Pounder und 2 1.7-Pounder, 8 Maiskolben, Kartoffeln, 2 großen Töpfen und Eis (zum Nachtisch, nicht für die Hummer).

Hummer zu kochen ist im Prinzip ziemlich simpel. Einfach nen Topf mit Wasser, ein paar Lorbeerblättern und Salz zum kochen bringen, Hummer rein und (bei der Größe die wir hatten) ca. 16 Minuten warten. Fertig!
Nach einer kurzen Einführung in 'wie komme ich an das leckere Hummerfleisch' konnten alle dieses köstliche Mal genießen ... naja fast alle. Einer war leider nicht so angetan, aber probiert haben musste mans zumindest mal!

War auf jeden Fall ein sehr lustiger Abend und wie sagte ich gestern: "Endlich mal ein Essen, bei dem man länger mit dem Essen beschäftigt ist, als mit dem Kochen!" :)