Samstag, 24. Oktober 2009

Die Ruhe vor dem Sturm

In der Tat gibt es auch Samstage wo ich einfach nur ausschlafe, bzw. versuche meinen Körper zu zwingen mal nicht schon um so früh aufzustehen, was aber eher selten klappt. Auch heute war ich wieder gegen 8 Uhr auf den Beinen und verbrachte meine Zeit zunächst damit meine Wohnung etwas aufzuräumen (es soll ja schließlich ordentlich sein, wenn Becci in 6 Tagen kommt - wuhuuu, nur noch sechs Mal schlafen!), um mich dann wieder mal dem Blog schreiben zu widmen.

Das war dann auch mehr oder weniger das, was mich für die nächsten Stunden beschäftigt hat. Tja, Blogschreiben braucht eben seine Zeit und so ein Rehoboth Artikel schreibt sich halt nicht von selber und die Bilder müssen auch sortiert, ausgesucht und eingepasst werden.

Nach ungefähr sechs bis sieben Stunden brauchte ich dann aber ne Pause und da kam mir Poldis Spontanbesuch gerade recht. Der kam grad vom Kürbisschnitzen - was ich leider verpasste - und schaute noch auf ein paar Runden Mario Kart vorbei.

Nach kurzer Ablenkung hieß es dann für mich wieder zurück an den Laptop und weiterarbeiten, dieses mal am Erstellen einer Umfrage ... nicht wahr, Becci! ;) Mitten in der Arbeit kamen dann auch schon Watchi und Simon, da wir gemütlich nen Film schaun wollten.
Wer sich an dieser Stelle fragt warum wir einen Samstag Abend daheim verbringen an statt fett Party zu machen, wie es sich eigentlich gehört, den kann ich beruhigen: Wir hatten für Sonntag große Pläne und dafür mussten wir fitt sein. Außerdem kamen wir ja quasi erst frisch aus dem Rehoboth Wochenende.

Während die anderen schon ein paar Runden in virtuellen Welten drehten, stellte ich noch die Umfrage fertig und gesellte mich später dazu. Gegen 9 Uhr starteten wir dann den Film - einer der vielen, die in der heutigen Amazon-Lieferung enthalten waren: Idiocracy.

Schon vor ein paar Monaten wurde mir diese DVD von einem Arbeitskollegen empfohlen und ich kann bestätigen: definitiv sehenswert. Die Handlung erzählt von zwei Durchschnittsbürgern, die bei einem Army-Experiment für ein Jahr eingefrohren werden sollen. Dummerweise geht etwas schief, sie werden vergessen und wachen 500 Jahre später wieder auf.
Inzwischen hat sich die Welt, bzw. hauptsächlich die Menschheit extrem verändert und zwar so, wie es in den wenigsten Science-Fiction-Filmen dargestellt wird. Kurz gesagt: Alle sind verblödet. Die Erklärung ist so einfach wie einleuchtend und gefährlich erschreckend: Immer weniger Akademikerpaare haben Kinder bekommen, da sie sich zu viele Gedanken machten, wann denn der richtige Zeitpunkt wäre, ob sie denn auch gut für ihr Kind sorgen könnten, usw. Ganz im Gegensatz zum Rest der Bevölkerung die sich wie die Karnickel vermehrt haben. Das hatte zur Folge, dass der intelligenteste Mensch einen IQ von ca. 37 hatte. Unsere beiden Normalos somit die Über-Menschen waren ...
Sehr lustige Komödie über "was wäre wenn"?!?

Nach dem Film gabs dann noch ein paar Gute-Nacht-Mario-Kart-Runden bevor Simon wieder heim fuhr und Christian und ich uns schlafen legten. Morgen stand schließlich ein großer Tag an, zu dem wir früh raus mussten!


Foto: Wikipedia

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