Dienstag, 18. August 2009

Überraschend bewegend

Wow, ich bin irgendwie immer noch richtig ergriffen von dem Film den ich gerade im Kino gesehen habe. Dabei wusste ich bis vor kurzem noch gar nichts von dessen Existenz. Vielmehr bin ich vor ein paar Tagen zufällig bei Spiegel-Online über einen Bericht gestolpert in dem es um einen Überaschungserfolg im Science-Fiction-Genre ging: District 9

Wer nun aber platte Alien-Baller-Action im Weltraum erwartet wird herbe enttäuscht. Der Film ist nämlich eher ein Dokumentarfilm über Außerirdische deren Raumschiff beschädigt wird und die nun auf der Erde Zuflucht suchen. Auf Grund schnell aufkommender
Abneigungen werden die 1,8 Millionen dann in Slums eingepfercht und entsprechend behandelt.

Spiegel-Online schreibt hier:
In einem quasi-dokumentarischen Stil erzählt "District 9" die Geschichte des Versuches, die Isolation und Abschiebung perfekt zu machen. Heraus kommt dabei ein zeitweilig gewaltig krachender Action-Reißer, der zugleich grundlegende Fragen stellt: Was ist menschlich? Wer ist der wahre Alien? Antworten darauf nähert sich ausgerechnet Wikus van der Merwe (Sharlto Copley), der uns als "Held" dienen soll: Ein korrupter, durch Beziehungen zu einer Karriere gekommener Angestellter eines Waffenkonzerns, der durch eine Kontamination selbst zum Außenseiter seiner eigenen Rasse wird und die Perspektive wechselt. Das Kunststück gelingt, der Actionfilm wird zur Allegorie über unmenschliches Miteinander.

Viel mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen, nur noch so viel: Sicherlich ist und bleibt es ein Film mit Aliens und auch mit einiger Action, wem das aber nichts ausmacht (vielleicht sogar freut) und mal einen tiefgehenderen Streifen dieser Art sehen möchte, der findet in "District 9" wirklich bewegende und nachdenklich stimmende 112 Minuten Film.

Definitiv sehenswert!!!

Und hier noch der Trailer:


Deutschland muss sich übrigens noch ein paar Wochen gedulden, denn das Glanzstück in dem Neill Blomkamp Regie geführt hat und das von Peter Jackson produziert wurde, läuft erst am 10.09. an.


Foto: Wikipedia

Endlich wieder werbefrei

Ich scheue keine Kosten und Mühen und stelle meinen Blog ab sofort wieder absolut werbefrei zu Verfügung. Gesponsert wird dieser Beitrag von Ben & Jerry's - der köstlichsten Icecream der Welt. Mein persönlicher Favorit ist übrigens "Cookie Dough".

Inzwischen ist man ja fast schon enttäuscht, wenn nicht überall Werbebanner aufploppen, lustig animierte Bildchen über den Bildschirm flimmern oder man nicht mindestens 3 Fenster mit inhaltlich wertvollen Informationen weg klicken muss, bevor man zu den viel weniger interessanten Sachen kommt ... der eigentlichen Website.
Umso mehr hoffe ich, dass ihr - meine überaus hochgeschätzen Leser - mir dennoch treu bleiben werdet und akzeptiert, dass ihr nun keine hilfreichen Links zu Tom's Original HotDog oder Abnehmpflaster bekommt.

Gerne lasse ich euch auch an den Einnahmen der letzten 5 Monate teilhaben. Sie belaufen sich auf sagenhafte 95 Cent!!! Alle Interessenten bitte ich daher innerhalb der nächsten 2 Wochen ihre Kontodaten in den Kommentaren zu hinterlassen. Und da ich so großzügig bin, werde ich sogar den kompletten Gewinn an euch ausschütten. Toll, gell!

So, nun freue ich mich auf einen neuen, tollen Tag. Zum Frühstück gibts einen Light & Fit Jogurth von Dannon - ich liebe einfach diesen fruchtigen Geschmack mit extra großes Pfirsichstücken. Wegen der Hitze werde ich natürlich besonders viel des erfrischenden Acadia Wassers von Giant trinken und heute Abend könnte ich mir mal wieder ein paar HotDogs gönnen. Da kommt mir natürlich nichts anderes als Martin's Famous Party Potato Rolls in Kombination mit Oscar Mayer Wieners auf den Tisch.

Also dann, immer schön einkaufen! Denn: Kommerz rockt! :P

Freitag, 14. August 2009

Simon sagt ...

... let's party!!!


Diese Woche war - wieder mal - echt klasse und voller toller, kleiner Events gewesen. Dienstag das HotDog Essen mit anschließendem Film, Mittwoch das kulinarische Highlight mit deutschen Köstlichkeiten, Donnerstag wurden die letzten HotDogs verzehrt und im Anschluss noch Wii, Poker und PlayStation gezockt.

OK, an sich eine ganz normale Woche hier und von allen Dinge berichte ich ja auch gar nicht mehr, da ich mich sonst erstens wiederholen würde, ihr zweitens denkt ich würde überhaupt net arbeiten und ihr drittens total neidisch wärt.

Auf der Arbeit - wenn ich dieses Thema hier schonmal anschneide - läuft es im Übrigen auch sehr, sehr gut. Meine Aufgaben machen mir rießig Spaß, das Zusammenarbeiten mit den verschiedensten Leuten über den Globus verteilt ist spannend und ich lerne extrem viel. Natürlich könnte man jetzt fragen, ob es ein Verbrechen ist, wenn einem die Arbeit gefällt und auch noch Geld dafür bekommt ... ich sage "Nein!" und genieße weiter!

So, wo war ich stehen geblieben ... ach ja, Donnerstag. Um Punkt 12 Uhr Nachts gratulierten wir erstmal Simon zu seinem neu beginnenden Lebensjahr, bzw. dem gerade zu Ende gegangenen. Da aber noch ein Tag Arbeit rumzubringen war, wurden die großen Feierlichkeiten einfach auf den nächsten Abend verschoben.
Die erste Geburtstagsüberraschung sollte eigentlich in der Kaffeepause am Freitag kommen. Dummerweise war da der Gratulant aber schon nach Hause gefahren und die beiden Muffin-Bäckerinnen rückten einfach keine raus.

Am Abend schmeckten die Muffins allerdings immer noch überaus lecker und passenderweise war nun auch das Geburtstagskind mit dabei. Wie üblich trafen wir uns erstmal im Partyhaus in der Wilson Avenue, spielten ein paar Runden Beer-Pong, ich unterhielt mich überwiegend mit einem Neuankömmling, der vorbildlicherweise gleich mit auf die Piste ging, und so starteten wir ins Wochenende.

Danach gings dann noch ins Kildares, meinem absolutem Lieblingspub in West Chester, wo wir bis zum Ende durchfeierten. Naja, das Ende ist hier ja bekanntermaßen schon um 2 Uhr, aber es war ein wirklich toller Abend und die perfekten Leute, um richtig viel Spaß zu haben ... und den hatten wir!

Mittwoch, 12. August 2009

Schlaaaaaaaaand

Klöße mal anders


Wie schon angekündigt war diese Woche in der Reihe "International Cooking with Friends" Deutschland dran. Passend dazu hat uns bereits am Nachmittag die deutsche Nationalmannschaft mit dem 2:0 Sieg gegen Aserbaidschan eingestimmt und so machten wir uns am Abend voller Vorfreude ans Werk, den Tag auch entsprechend kulinarisch abzurunden.

Na gut, zugegebenermaßen war das Meiste schon erledigt als ich ankam, aber immerhin hatte ich original Kloßteig beigesteuert. Was damit angestellt wurde, hat mich dann aber doch erstmal überrascht. Von Klößen mit Fleischfüllung hatte ich zumindest noch nie was gehört, geschweige denn diese gekostet.

Aber die Köchinnen leisteten super Arbeit und nach einiger Wartezeit konnten wir alle eeendlich wieder mal gutes, deutsches Essen genießen. Ergänzt wurden die Hackfleisch-Kloß-Kombinationen durch Sauerkraut (danke, dass ihr den Kümmel weggelassen habt) und eine leckere Speck-Sahne-Soße. Zum Nachtisch gabs noch eine Art Reis-Pudding, der allerdings aus der türkischen Ecke kam ... naja, auch irgendwie deutsch inzwischen.

Auch bei den Gästen anderer Nationen kam alles überaus gut an. Vertreten diesmal waren Frankreich, Türkei und Mexiko. Also durchaus bunt durchgemischt. Amerikaner haben - wie irgendwie immer - gefehlt, aber denen hätte es bestimmt auch geschmeckt.

Wieder mal war es eine echt lustige Runde und ich bin schon gespannt auf nächste Woche und was da dann wohl gezaubert wird. :)

Dienstag, 11. August 2009

Hot Dogs, Wii und G.I. Joe

Ursprünglich sollte der Titel dieses Beitrags eigentlich "LaserTag geht in die zweite Runde" lauten, aber da in den letzten Wochen recht viele männliche Interns gegangen sind, ohne dass neue nachkamen, oder viele aus anderen Gründen nicht teilnehmen konnten, hab ich das Event kurzerhand abgesagt. Außerdem läuft es uns ja nicht weg und lieber warten wir, bis wir mindestens 12 Leute zusammenkriegen, als uns zu sechst zu langweilen.

Um den Abend aber nicht allein, daheim verbringen zu müssen, hab ich kurzerhand zu ner kleinen Session bei mir eingeladen und bei den Worten "Wii zocken" und "HotDogs und Soda umsonst" kamen die Zusagen plötzlich recht schnell herein! :P

Irgendwie dauerte das HotDog essen doch länger als gedacht, bzw. haben wir uns auch so ganz gut unterhalten, dass die Wii dann eher zu kurz kam. Außerdem wollten wir ja noch ins Kino, denn G.I. Joe - The Rise of Cobra versprach einen anspruchslosen, unterhaltsamen und vor allem action geladenen Abend. Ich zumindest wurde auch nicht enttäuscht ... gut, an manchen Stellen war die Film schon sehr abgedreht, aber egal. Ich habe genau das bekommen, was ich erwartet habe und auch wollte. Weshalb ich auch rund um zufrieden bin.

Auf Grund des schwachen Ess-Verhaltens meiner Gäste sind im Übrigen noch genug HotDogs für ne zweite Runde übrig geblieben. Evtl. gibts also am Donnerstag vor Volleyball nochmal ne Session! ;)


Foto: Wikipedia

Sonntag, 9. August 2009

Im Dunkeln ist gut Rasieren

Die Amis und ihr Stromnetz


Noch immer habe ich mein Jet-Lag nicht ganz bezwungen und war Samstag Abend schon um 22 Uhr im Bett gelandet. Nach ner halbe Stunde Lesen konnte ich mich dann auch wirklich nicht mehr wach halten und schlief ein. Zum Ausgleich war ich dann aber um 4:30 wieder top fitt und auf weiterschlafen hatte ich nach meinen regulären 6h irgendwie auch keine Lust mehr.

So räumte ich ein bisschen auf und setzte mich dann an den Computer. Dabei lauschte ich dem immer stärker werdenden Regen in den ich - wenn ich heute noch etwas zu Essen haben wollte - irgendwann nochmal raus musste. Jedoch nicht gleich. So genoss ich meinen frühen Sonntag und die Gewissheit noch den ganzen Tag relaxxen zu können.

Dummerweise machte mir das amerikanische Stromnetz einen Strich durch die Rechnung, da es gegen 7:30 wohl beschloss einfach mal dem nicht enden wollenden Wassermassen nachzugeben und komplett auszufallen. So saß ich erstmal da und schaute auf meinen internetlosen Laptop mit dem auf einmal gar nicht mehr so viel anzufangen war.

So beschloss ich die Zwangspause zu nutzen und mich frisch zu machen. Eine nicht ganz so triviale Aufgabe, da es sich ohne Licht zum Beispiel nicht wirklich leicht rasieren lässt. Aber als gut equipter Geocacher hab ich natürlich immer mindestens eine Taschen- und Stirnlampe parat und so konnte ich mal eine ganz neue Erfahrung machen.
Sogar das stylen nach einer kurzen Dusche hab ich einigermaßen gut hinbekommen! ;)

Leider war der Strom immer noch nicht zurück, drum ging ich erstmal einkaufen. Schon praktisch und auch absolut notwendig, dass die Supermärkte selbst am Sonntag geöffnet haben.
Nachdem aber auch nach dieser Einkaufstour keine Veränderung im Stromnetz zu erkennen waren, setzte ich mich einfach ans Fenster, aß mir das frisch gemacht Sandwitch und las weiter in meinem Buch - den Rücken zur einzigen Lichtquelle weit und breit gewandt: der Sonne.

Zwar ging nach weiteren 2-3h der Strom wieder an, aber da das Buch so spannend war, verblieb ich erstmal in dieser Position, außerdem war der Sonntag nach wie vor noch sehr jung - der Vorteil, wenn man früh aufsteht: Man hat einfach mehr Zeit!

Freitag, 7. August 2009

Farewell Michael und Ami

Mit den Klängen des King of Pop


So langsam bricht die Zeit der vielen Verabschiedungen an. Allein in diesem Monat werden 8 Interns ihr Praktikum beendet haben, was die Anzahl der Aktiven doch erheblich dezimiert. Natürlich werden auch wieder neue nachkommen, aber die erste Riege ist halt schon eine ganz besondere.
Gerade mal einen Tag war ich also wieder im Lande, da war schon die nächste Feierlichkeit angesagt - Motto dieses Mal: "Michael Jackson", bzw. zumindest Black & White. Leider war ich selbst nicht ganz so prepared wie ich gerne gewesen wäre, so gab es halt nur ne schwarze Hose und ein weißes Hemd, aber für diverse Bilder hab ich mir einfach nen Hut von jemand geschnappt und dann hats auch wieder gepasst. :)

Vom Jet-Lag bin ich zumindest an diesem Abend recht verschohnt geblieben, denn Start der Party wäre gefühlt 3 Uhr nachts gewesen und heim gekommen bin ich dann so gegen 10 Uhr morgens. Dazwischen lagen aber lustige und definitiv nicht erschöpfte Momente, die ich sehr genossen habe. Schließlich wurden mit Michael und Ami zwei Leute verabschiedet, die ich vermissen werde und die hier schon jetzt extrem fehlen.

Na dann ... alles Gute euch beiden!

Donnerstag, 6. August 2009

Internationaler Kochabend

Heute: Crapes - süß und salzig


Kaum gelandet, gings sofort zum nächsten Event - nicht Mal in meiner Wohnung konnte ich noch vorbeischaun - denn es wurde lecker gekocht und wo es Essen gab, durfte ich natürlich nicht fehlen. Während meines Deutschlandaufenthaltes haben sich nämlich ein paar Interns gedacht, dass es doch ne feine Sache wäre die Internationalität unserer Community auszunutzen und sich jeden Donnerstag für landespezifische Kochrunden zu treffen.

Leider habe ich das französische und türkische Festessen verpasst - was dummerweise richtig gut gewesen sein soll - aber bei Crapes sag ich auch nicht nein. Zubereitet wurden sie wieder von - wie sollte es anders sein - unserm französischen Kollegen, der übrigens hier auch einen Blog schreibt.

Im Angebot waren einmal salzige, bzw. deftige Crapes, die wir dann mit Schinken, Salami, Swiss- and Blue-Cheese, Tomaten, Pilzen, usw. belegten. Für die süßen oder Desert-Crapes standen Nutella, Bananen oder Eis bereit.
Parallel dazu gabs Wein aus der 3 Liter Papp-Box, die dem ein oder anderen Anwesenden leicht zusetzten. :)

Auf jeden Fall ein sehr schöner Empfang zurück in Amerika, bei tollen Leuten, die ich schon auch irgendwie vermisst habe ... Nächste Woche gibts übrigens deutsche Küche und ich hoffe mal, dass die vier Packungen Kloßteig, die ich mitgebracht habe, dafür auch reichen werden.

Widda da - in den USA

Lufthansa rocks!


Wie schnell sind zwei Wochen vorbei? Viel zu schnell!!! Hierbei waren sich Becci und ich absolut einig. Dennoch haben wir die gemeinsamen Stunden sehr genossen und auch wenn es nun wieder Abschied nehmen hieß, wussten wir, dass es nur noch drei Monate bis zum Wiedersehen sein würden!
Außerdem war ich nach der tollen Zeit noch viel zu guter Laune, um traurig zu sein und fliegen fand ich auch schon immer toll ...

Zurück gings zum Glück auch mit Lufthansa, die mich im Gegensatz zu letzten Airline auch noch nie enttäuscht hat. Der Flug nach Frankfurth verlief recht unspektakulär und ich beschloss noch etwas zu dösen, den im Trans-Atlantik-Flug konnten ja wieder gute Filme kommen.

Das erste was ich beim Besteigen des Airbus abcheckte war, ob jeder Sitz einen Monitor besaß und ... yes! Mir kam ein Flugzeug selten so sauber, ordentlich, neu und freundlich vor wie dieses und zusätzlich wurde ich durch einen Platz in der "ersten" Reihe belohnt. Nein, nicht Business-Class, aber in der ersten Reihe von Sektion 3, was super viel Beinfreiheit bedeutete.

Zweiter Pluspunkt für Lufthansa: die Flugbegleiterinnen, mit denen ich mich gleich mal 15 Minuten unterhielt und die überaus freundlich waren. Einsteigsthema war übrigens das zweite Buch der Millenium-Trillogie von Stieg Larsson, ein wirklich fesselnder Thriller, den ich jedem sehr empfehlen kann!

Ich war also nett empfangen worden und fühlte mich gut aufgehoben, jetzt musste nur noch das "Kinoprogramm" stimmen und ich war voll und ganz zufrieden.
Natürlich hätte ich es wissen müssen, dass mich auch in diesem Punkt die Lufthansa nicht enttäuschte und so konnte ich Monsters vs. Aliens, Fast & Furious 4, Star Trek XI und - es kam halt wirklich nix besseres mehr - Hannah Montana: The Movie genießen. Alles in allem eine sehr nette Sammlung, die meine gefühlte Flugzeit erheblich verkürzte.

Zwischendurch gabs dann auch leckeres Essen, Snacks und Getränke und sogar heiße, feuchte Tücher zum Hände reinigen!!! Hab ich schon erwähnt, dass ich Lufthansa total super finde?! :)

Leider wurde das perfekte Flugerlebnis durch eine kleine Sache am Flughafen getrübt. Nachdem es bei den Customs ziemlich flott ging, stand ich am Gepäckband und wartete ... und wartete ........ und wartete ......... und wartete. Als alle Koffer draußen waren, meiner aber immer noch nicht dabei, war ich schon total happy mir ne Fuhre neue Klamotten einkaufen zu dürfen.
Dummerweise stellte sich nach ca. 20 Minuten raus, dass irgendein Trottel von Passagier meinen Koffer zwar vom Band runtergenommen hatte und wohl auch bemerkte, dass es nicht seiner war, ihn aber einfach stehen ließ. Tolle Aktion, die mich bestimmt nochmal 45 extra gekostet hat.

Leider gabs dann auch nicht mehr sooo tolle Mietwagen, weswegen ich jetzt einen Hyundai Sonata fahre. Die normale und nicht die Sportvariante. Was ich jetzt an coolem Aussehen eingebüßt habe ist dafür in Form eines Satellitenradios mit USB-Anschluss dazu gekommen. So bin ich echt hin und her gerissen zwischen umtauschen und behalten ... naja, mal sehen. Vielleicht gewöhn ich mich ja auch dran. Außerdem kann ich mich so wahrscheinlich noch mehr auf meine hübschen Rennsemmeln daheim freuen.

So, und weils so schön ist, auch nochmal zum Schluss: Lufthansa rocks!


Fotos: Wi-ki-pe-di-a

Samstag, 1. August 2009

Polterei und noch ne Hochzeit

Ja, ich muss meinen Freunden schon echt dankbar sein, dass sie ihre Hochezeiten extra so gelegt haben, dass ich beide auf meinem zwei-wöchigen Heimatbesuch mitnehmen konnte. Dafür habe ich sie aber natürlich auch mit meiner Anwesenheit beehrt, eine guter Ausgleich also.

Am Donnerstag gingen also die Feierlichkeiten der zweiten Großveranstaltung los: mit dem offiziellen Polterabend. Mir war ehrlich gesagt gar nicht so bewusst - bis ich es ziemlich deutlich vor Augen geführt bekam - dass ich bisher noch nie auf einem Polterabend war. Die ganzen letzten Hochzeiten haben entweder nicht gepoltert oder ich war verhindert.
Im schönen "Grub am Forst" nähe Coburg war dafür gleich mal das ganze Dorf eingeladen zu kostenlosen Bier und Bratwürstchen - eine echt leckere Sache! Sehr schön war auch wieder mal ein paar alte Freunde aus Erlangen zu sehen, neben dem Brautpaar versteht sich. Wobei letztere ja auch noch andere Gäste zu unterhalten hatten, bei gut 200 keine leichte Aufgabe.

Am Freitag gings als Überbrückung auf einen Ball in Bayreuth - ja, auch in Deutschland ist einiges geboten - doch der große Tag kam am Samstag: die kirchliche Trauung.
So ein paar Hochzeiten habe ich ja in den letzten Jahren mitgemacht, aber die kirchliche Zeromonie war dieses Mal besonders gelungen. Größtenteils zu verdanken war dies der Liederwahl, die noch dazu von einem super Organisten (und das kann ich ja wohl einschätzen) begleitet wurden und einem tollem Pfarrer, der erfrischend und locker und einfach ehrlich die Trauung geführt hat.
Bester Satz (zum Bräutigam, nachdem beide "Ja" zueinander gesagt hatten): "Und, wollen Sie die Braut jetzt küssen oder soll ich?!?" :D

Danach gings dann in gewohnter Hochzeitsmanier weiter mit leckeren Torten, Brautentführung, Fotosessions (mit und ohne Alpacas, auch bekannt als Pfudel - halb Pferd, halb Pudel), Abendessen, Spielchen, Tanz, Abendbuffet, geselliges Ausklingen. Und alles wurde begleitet vom "Gute Laune Musiker Michael". Ganze ehrlich: Was habt ihr euch dabei gedacht?!? :) Naja, meine Hochzeits-Tanz- und -Partymusik würde sich etwas anders darstellen, aber Tag sollte ja auch in erster Linie nicht für mich sein.

So hoffe ich, dass ihr beide, liebes Hochzeitspaar, diesen Tag in vollen Zügen genossen habt, er euch ewig in Erinnerung bleibt und letzten Endes nur der Startschuss für eine lange und glückliche, gemeinsame Zukunft war.

Alles gute euch beiden!!!